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Kulturscheune in Höchberg

Erweiterung des Dienstgebäudes mit Umbau des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes



Bauherr : Markt Höchberg
Planung : Architekten Franke + Messmer, Emskirchen
Bauvolumen : ca. 2.500.000 €
     
Leistungsbild : Bestandsuntersuchung in statisch-konstruktiver Hinsicht
Entwurfsplanung
Statische Berechnung
Ausführungsplanung
Nachweis von Bauzuständen
Ingenieurtechnische Betreuung
Nachweis der Feuerwiderstandsdauer tragender Bauteile
Überwachung der Tragwerkseingriffe
     
Konstruktion : Die neue Kulturscheune steht inmitten des historischen Ortskerns von Höchberg. An alter Stelle stand ehedem eine alte Hofstelle, die zunächst abgerissen werden musste. Aufgrund der Hanglage wurden die rückseitigen Außenwände der Bestandsgebäude belassen und mittels Stahlböcken im Bauzustand als Geländeabstützung verwendet.

Der Neubau besteht aus einem großen Saal und einem vorgelagerten Foyer mit Sanitärräumen. Der Saal wird in regelmäßigem Abstand mit unterspannten Stahlbindern in Satteldachform überspannt, die mit Lignotrend-Elementen aus Brettsperrholz eingedeckt sind.

Die Giebelwände beidseitig des Saals sind als Brandwände konzipiert und wurden als freistehende Wände errichtet. Hierdurch konnte das Dach frei von Brandschutzanforderungen bleiben.

Das eingeschossige Foyer wurde komplett in Massivbauweise errichtet. Die Bruchsteine des alten Bestandsgebäudes konnten als Vermauerung der neuen Sichtfassade wiederverwendet werden. Der Eingangsbereich wird durch einen großen Stahlbetonrahmen aus Fertigteilen überspannt.